Die Informationsreisen des Berliner Presse Clubs

Belfast und Dublin

29.4. – 5.5.2013

Ganz neue Himmelsrichtungen schlug der BPC bei seiner Infofahrt 2013 ein: Nord/Nordwest statt, wie seit zehn Jahren üblich, Ost/Südost. In Belfast wurden die immer noch real existierenden Mauern zwischen Protestanten und Katholiken entgeistert in Augenschein genommen, die hasserfüllten Wandgemälde und pathetischen "Märtyrer"-Gedenkstätten beider Seiten. Im Gespräch mit Bürgermeister und Stormont-Abgeordneten versuchten die Berliner zu verstehen, warum die Belfaster Vergangenheit immer noch als Gegenwart leben. Über die vollkommen unsichtbare Grenze ging es dann in die Republik Irland, ins selbstbewusste Dublin - ein Gegenbild zum titanic-süchtigen Belfast. Wie die Iren sich am eigenen Schopf aus der Finanzkrise ziehen und dabei ohne Deutschen-Bashing auskommen, das war in Gesprächen mit Ministern und EU-Bürokraten zu bestaunen. Zum Abschluss wandelte die Gruppe dann auf den Spuren der Kelten, und wurde daran erinnert, dass von hier die Christianisierung des nördlichen Europa ausging.

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